mal sehen


Die Einweisung

In meiner Rumpelkammer reiben
viele Dinge aneinander.
Holter polter, hin und her,
helter skelter, was, wo, wer?

Ritsch, ratsch, boom, bang,
Lärm, Geräusche,
Tiger, Wölfe, Schlangen, Läuse,
alles in dem Kopf-Gehäuse
schreit und sticht,
mal Nacht, mal Licht,
bin ich eigendlich ganz dicht!?

Klopfen, Pochen, Schieben, Treten,
auf und ab durch Spinnenweben,
als ob dort tausend Dinge leben,
hakend, stechend, knarrend, brechend
versammeln sich meine Gedanken
in dem Schrank, beklemmend, wankend,
ohne Sinn, ohne Verstand,
fühle ich, ich fühl mich krank.

Kippend, klappend steh ich auf
die Dinge nehmen ihren Lauf,
schlagen auf und dann zurück
zuerst die Faust, schon folgt der Kick!

Klirren, Rollen, oben, unten,
stehend, liegend, fliegend, still!

Ruhe macht sich breit in meinem
Hinterstübchen, soll man meinen,
wie ein Bübchen unter seinen,
lächelnd, brüllend, lachend, weinend
fährt der Wagen mit mir weg,
ohne Fragen, Sinn und Zweck.

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