mal sehen


Selbstfindung als Teil der inneren Freiheit

Es gibt Zeiten, in denen man sich selbst finden muss. So eine Zeit habe ich gerade mal wieder. Verursacht durch eine Trennung und eine Enttäsuchung. Wer kennt das nicht…

Und so habe ich folgendes erneut feststellen können:
(Die Feststellung basiert nicht auf einer bestimmten Einzelperson.)

Ich brauche eine Frau, die frei ist in sichselbst. Keine Frau, deren einzige Freiheit darin besteht, ihr ganzes Geld für Klamotten auf den Putz zu hauen, drei Mal im Jahr in einer engen Flugzeugkabine von Flughafen zu Flughafen in den Hotelurlaub zu fliegen, und die lieber in den Spiegel schaut, statt in ihre Seele. So eine Frau ist nicht frei selbst zu erkennen, selbst zu entscheiden, selbst zu bestimmen, selbst zu riskieren, selbst zu gewinnen und selbst zu verlieren. Sie ist lediglich frei von Charakter.

Meine Freiheit basiert nicht auf finanziellen Mitteln, auf materiellen Werten oder auf einem glänzenden Äußeren oder auf großen Sprüchen. Sie basiert auf der Akzeptanz meiner Selbst – meiner Stärken und vor allem meiner Schwächen – und dem Wesen meiner Mitmenschen.

Dies führt bei manchen zu Sympathie, weil sie sehen, dass ich echt bin, und bei anderen zu Antipathie, weil sie erkennen, dass sie falsch sind.

Diese Überlegung ist nicht neu für mich. Und trotzdem musste ich sie mir wieder aufs Neue erarbeiten. Schon faszinierend, wie stark Emotionen sein können. Also auf ein Neues, Baby!

Hang Loose!

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Sag niemals nie…

Wird Unmöglichkeit möglich durch Akzeptanz? Hält man also den Eintritt der Unmöglichkeit für wahrscheinlich, erhöht sich dadurch auch die Wahrscheinlichkeit des Eintritts der Unmöglichkeit? Indem ich also den Eintritt eines Ereignisses als unwahrscheinlich erachte, müsste sich die Wahrscheinlichkeit dieser Unwahrscheinlichkeit erhärten.

Andersherum: Wird Möglichkeit unmöglich durch Akzeptanz? Hält man den Eintritt eines Ereignisses für wahrscheinlich, erhöht sich dadurch dessen Unwahrscheinlichkeit? Indem ich die Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines Ereignisses für wahrscheinlich erachte, müsste sich die Unwahrscheinlichkeit dieser Wahrscheinlichkeit erhärten.

Wenn ich zum Beispiel akzeptiere, dass etwas möglich ist, wenn ich diese Möglichkeit quasi zulasse, dann ändert sich mein Bewusstsein diesbezüglich. In gewisser Weise motiviere ich dadurch den Eintritt des Möglichen. Dies kann durch die gezielte Suche, Eigenmotivation oder Erhöhung der eintrittsbegünstigenden Faktoren geschehen. Die Akzeptanz der Möglichkeit macht diese also zumindest weniger unmöglich.

Zum ersten Fall gilt sicherlich, dass wenn etwas unmöglich ist und dies ohne wenn und aber akzeptiert wird, dass dann auch jegliche Motivation, jegliche Suche und jegliche Erhöhung der eintrittsbegünstigenden Faktoren verringert wird. Unmöglichkeit wird dadurch also wahrscheinlich. Für den Fall, dass etwas Unmögliches dennoch passiert, ein als unmöglich erachtetes Ereignis also eintritt, und man den Eintritt für absolut unwahrscheinlich hält, müsste man dieses Ereignis also quasi als Wunder erachten.

Auf Wunder warten, kann man lang, wie man so schön sagt. Man macht das Unmögliche möglich, indem man danach sucht, sich dazu motiviert und Faktoren schafft, die den Eintritt wahrscheinlicher machen. Nichts ist unmöglich! Never say never…