mal sehen


Accept The Difference

Heute hatte ich mal wieder eines dieser „philosophischen“ Gespräche. Noch vor wenigen Jahren habe ich mich darüber geärgert, wenn jemand solche Gespräche philosophisch genannt hätte, aber durch Diskussion zu einer Erkenntnis zu gelangen, ist wohl einfach nichts anderes. Egal, es geht ja um das Thema des Gesprächs.

Wir hatten es von Menschen, die nicht akzeptieren können, dass es Menschen gibt, die einfach unterschiedlich sind. Wenn wir mal genau hinschauen, dann können wir uns da auch an die eigene Nase fassen. Vorallem wenn es darum geht, dass andere Menschen andere Vorstellungen vom Glücklichsein haben.

In unserem Gespräch ging es darum, dass meiner Gesprächspartnerin nicht gegönnt wurde, dass sie ihr Glück auf die nicht ganz so konservative Art und Weise gefunden hat. Sie widerum konnte nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die einen konservativen Rahmen brauchen, um glücklich zu sein. Das macht keinen besser oder schlechter, klüger oder dümmer, dass zeigt lediglich, dass es unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnisschwerpunkten gibt.

Wenn wir auf jemanden wütend sind oder jemanden einfach nicht leiden können, dann fällt es uns schwer, demjenigen sein Glück zu gönnen, weil wir uns (un-)komischerweise besser fühlen, wenn es dieser Person schlecht geht. Manchmal ist es sogar so, dass wir am Glück der anderen zweifeln, obwohl es deutlich auf der Hand liegt, nur weil es nicht unserem Glücksempfinden entspricht.

Aber solange jemand glücklich ist, sollten wir das akzeptieren, da dieses Glück auch uns zu Gute kommen kann. Auch wenn man die Floskel „Accept the Difference“ weit verstehen kann, so sollten wir aber nicht jeden Unterschied einfach so hinnehmen. Schließlich gibt es Menschen, die Glück, oder nennen wir es Befriedigung, dadurch erreichen, dass sie anderen Menschen weh tun. Das geht nicht. Inakzeptabel.

Und da müssen wir uns alle an die eigene Nase fassen, weil jeder von uns schon einmal inakzeptabel gehandelt hat. Bei kleinen Kindern sagt man noch, sie können so brutal sein und tolleriert es. Kinder sollen ja auch noch lernen und jeder soll die gleichen Chancen bekommen, seine eigenen Erkenntnisse aus seinen eigenen Erfahrungen machen zu dürfen. Aber als Erwachsene, als „vernünftige“ Erwachsene, sollten wir manchmal über unseren Schatten springen können, und anderen ihr Glück gönnen – andere als das akzeptieren, was sie sind: anders als wir selbst.

Für mich war das schon immer klar, für euch sicher auch. Wenn das mal nicht so klar ist, dann muss man es sich wieder in den Kopf rufen und akzeptieren, dass man selbst auch Fehler macht und dass andere das auch machen. Man akzeptiert andere nicht immer und man wird von anderen nicht immer akzeptiert. So what!? Kein Grund es bleiben zu lassen…



Erkenntnis
März 23, 2010, 9:19 am
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Die größte Gefahr einer Erkenntnis ist die Verbittertheit. Sie ist der Indikator dafür, dass die Erkenntnis noch nicht ausgereift ist. Denn der Dumme und der Kluge haben eines gemein: ein Lächeln im Gesicht.



Hallo Zusammen!

Ich stelle mich kurz vor: Name – egal. Tut doch nix zur Sache. Alter – Anfang 30. Geschlecht – männlich. Beruf – och egal. Herkunft – von hier aus der Gegend.

Das reicht nun aber für’s Grobe. Und ich denke wirklich, dass diese Angaben zum groben Teil meiner Person/Persönlichkeit gehören. Außerdem soll das ja keine Kontaktanzeige werden. Und wenn, dann kommt es euch doch hoffentlich noch allen auf die edlen inneren Werte an!?

Innere Werte? Nein, nein! Davon habe ich in der Tat auch ein paar. Hehe. Warum ich da lachen muss? Vielleicht erzähl ich euch das ein ander Mal. Ich stopfe mir mal schnell eine Zigarette. Nicht weggehen!

So! Feuer und zack – inhalieren, Kippe brennt. Fein! Ja, so ich bin Raucher. Ich rauche des Rauchens Willen. Und ich stopfe mir meine Zigaretten selbst, des lieben Geld Willens. Ich rauche alles, außer fiese Halfzware-Pampe. Kann man zwar rauchen, aber stinkt extrem nach Selbstgedrehten. Wenn ich selbstdrehen will, mach ich das selbst! Ich steh aber auf die fuck Chemie in den Filtern. Ich rauche keine Selbstgedrehten, also möchte ich auch nicht danach stinken! Basta!

Seht ihr – so langsam, aber mit großer Sicherheit erfahrt ihr mehr über mich. Nur Geduld also. Die Bayern sagen „schau’mer mal“. Ich sage „mal sehen“.

Und da sind wir gleich bei noch was! Ich liebe Überraschungen. Obwohl ich mich selbst als Konservativbedürftig beschreiben würde. Mir wäre es ja doch am Liebsten, wenn es so manch böse Überraschung unterlassen würde, mir unerwünscht über die Leber zu laufen. Ehrlich gesagt könnte ich gut auf sowas verzichten. Aber jedwede Überraschung gehört nunmal zum Leben. Sonst wäre es doch langweilig. Und weil ich das Leben liebe, akzeptiere ich es in allen Spielvarianten, die es auf Lager hat. Um also meine Aussage von oben zu konkretisieren, ich liebe alle Überraschungen, die weder für mich, noch andere, negative Folgen haben! Außer jemand hat’s Verdient! Natürlich. Hehe. Da muss ich wieder lachen.

Zum Thema „Verdient“ nur schnell so viel (ich muss ins Bett jetzt): Wie es in den Wald schreit, so schallt’s auch wieder heraus. Tust du Gutes, erhöhst du die Chance auf gute Reaktionen. Tust du Schlechtes, erhöhst du das Risiko in schlechte Situationen zu gelangen. Das ist Teil meiner Lebensphilosophie und beruht auf der Erkenntnis, dass sich der Mensch ständig in umfassenden Beziehungen befindet.

Nichts neues, wa!? Ihr könnt ja trotzdem mal wieder vorbeischauen. Mal sehen!

Ach ja, richtig! Das da oben ist mein Auge.