mal sehen


Selbstfindung als Teil der inneren Freiheit

Es gibt Zeiten, in denen man sich selbst finden muss. So eine Zeit habe ich gerade mal wieder. Verursacht durch eine Trennung und eine Enttäsuchung. Wer kennt das nicht…

Und so habe ich folgendes erneut feststellen können:
(Die Feststellung basiert nicht auf einer bestimmten Einzelperson.)

Ich brauche eine Frau, die frei ist in sichselbst. Keine Frau, deren einzige Freiheit darin besteht, ihr ganzes Geld für Klamotten auf den Putz zu hauen, drei Mal im Jahr in einer engen Flugzeugkabine von Flughafen zu Flughafen in den Hotelurlaub zu fliegen, und die lieber in den Spiegel schaut, statt in ihre Seele. So eine Frau ist nicht frei selbst zu erkennen, selbst zu entscheiden, selbst zu bestimmen, selbst zu riskieren, selbst zu gewinnen und selbst zu verlieren. Sie ist lediglich frei von Charakter.

Meine Freiheit basiert nicht auf finanziellen Mitteln, auf materiellen Werten oder auf einem glänzenden Äußeren oder auf großen Sprüchen. Sie basiert auf der Akzeptanz meiner Selbst – meiner Stärken und vor allem meiner Schwächen – und dem Wesen meiner Mitmenschen.

Dies führt bei manchen zu Sympathie, weil sie sehen, dass ich echt bin, und bei anderen zu Antipathie, weil sie erkennen, dass sie falsch sind.

Diese Überlegung ist nicht neu für mich. Und trotzdem musste ich sie mir wieder aufs Neue erarbeiten. Schon faszinierend, wie stark Emotionen sein können. Also auf ein Neues, Baby!

Hang Loose!

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